Qualitätsreport Viszerale Chirurge und Medizin

Die Klink für viszerale Chirurgie und Medizin legt Wert auf eine umfassende Qualitätskontrolle der medizinischen Behandlungen. Verschiedene Qualitätsindikatoren werden systematisch erfasst und ausgewertet.

Mit dem vorliegenden Qualitatsreport auf Klinikebene schaffen wir Transparenz, zeigen unsere Fallzahlen und Kennzahlen zur Behandlungsqualitat auf und machen diese zuganglich fur Zuweisende und Patienten.

Wir hoffen, mit diesem Beitrag die aktuelle Diskussion in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen mit Fakten unterstützen zu können und damit auch eine Kultur zu stimulieren, welche grundsätzlich zu mehr Transparenz und Offenlegung tendiert.

Folgende Datenbanken werden zur Erhebung der Qualitätsindikatoren verwendet:

National:

  • Swissnoso / ANQ: Wundinfekte
  • Mortalitätsstatistik BAG (Bundesamt für Gesundheit)
  • HSM Register: Spezifische Morbidität und Mortalität von hochspezialisierten Operationen: Eingriffe an Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber und Enddarm
  • SGVC (Schweizerische Gesellschaft für Viszeralchirurgie) Register: Weiterbildungsqualität für die Weiterbildung zum Schwerpunkt Viszeralchirurgie
  • FMH Register: Weiterbildungsqualität für die Weiterbildung zum Facharzt Chirurgie
  • AQC Register: Morbidität von bariatrischen Operationen
  • IHR (Incisional hernia repair) Register: Morbidität von Hernienoperationen


Lokal:

In der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin werden zu den häufigen Krankheitsbildern (Eingriffen an Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber, Dickdarm, Enddarm) lokale Qualitätsregister geführt.

Diese Register garantieren, dass allfällige Schwachstellen im System früh erkannt werden und dem Patienten stets eine optimale Therapie geboten werden kann. Die erhobenen Daten werden der Öffentlichkeit über verschiedene Kanäle offengelegt, wie auch durch Institutionen wie Swissnoso oder das BAG mit anderen Spitälern der Schweiz verglichen und herausgegeben.

Die sehr heterogene Spitallandschaft der Schweiz erschwert den Vergleich zwischen Spitälern insofern, dass sich die behandelten Patientenkollektive stark unterscheiden. Bei der Analyse müssen die Eigenschaften (Alter, bestehende Nebenerkrankungen, Anteil Tumorerkrankungen, ...) der untersuchten Patientengruppe mit einfliessen, ansonsten ergibt sich ein verzerrtes Bild der Realität.